USA Roadtrip 5 - Louisiana

Louisiana: Night(s) out in Naaawlins

India House Hostel, 16 bed dorm, maybe around 10 a.m.

A weird sound-mixture, consisting of  the “Sweet Home Alabama” song, roaring from the outside through the window of my dorm, plus this “I will cut ALL this forest tonight”-kind of snorring sound of one of my roommates, slowly finds its way through my earplugs. This weird, dumb soundscape finally wakes me up. I blink, and, half-blind, start to fumble for my glasses and my phone. I glance into the bunk beds next to me. Everybody else seems to be asleep, still. The air is awful, I can barely breath. I check my phone. Roll myself out of my bed. While I search through my backpack for some wearable clothes, I hear some plastic clattering and, irritated, look down at me: one of this really ugly, green-shimmering, cheap plastic, mardi gras-style kind of necklace is still hanging around my neck. What the…

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USA Roadtrip 4 - Texas

Texas Part 3: How part of me finally became Texan…

My greatest travelling-rewards

are the moments when I realize, that I simply feel at home at a certain place, in a certain country and whithin a certain culture. This feeling might arise out of any kind of situation – it can be during one of this stunning, big, emotion-explosion-like moments, or simply out of everyday life. Like, greeting with a Texan “hi y’all!”, as if it was the most normal thing in the world and I never did say something else.

The difficult part about those experiences and moments is, that they are sometimes not so easy to find and definitely not to buy with any money, not even if you have a platin-level visa card (or, whatever the highest level is).

Of course, I don’t get this intense homely feeling everywhere, but so far, there is a clear tendency for this to happen, everywhere I bump into some wonderful people. And out of the about 800 people living in this very little town called Dawson, Texas, I obviously just found the best ones 🙂

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USA Roadtrip 4 - Texas

Texas Part Two: Austin!(!)

It’s not warm,

but OK, if you wear one of these wonderful windbrakers from whatever known brand, that every traveller or dog owner or outdoor lover or at least any wanna be outdoor lover owns. So, just the right outfit to climb a rock, I thought. Well, yeah, that was obviously before I had an idea of how steep this grey, moon-like looking rock would be. So, finally on top, I’m a bit more exhausted than I expected. And that might describe my Austin experience in general: the city was just a bit more of everything, than I expected…

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USA Roadtrip 4 - Texas

Texas Part One: El Paso…!?!

“Well, as we’re going to be SO close to El Paso anyway, we could change plans and just stop there for a couple of nights.”

I still hear Anja and my words, as if it was yesterday. We were looking at each other, smiling, and the decision was made. A desicion, that we definitely would not regret…

If somebody would have told me earlier, that I was going to go to El Paso, that we would meet some amazing people, that we would even walk to Mexico and spend a full day over there (starting with the first margarita around noon, which is new trip record), I probably would have given you one of my “yeah, of COURSE”-faces, including a slightly hysteric noise, like one (or me) does, when assuming that the other one is kidding. Well… that’s actually exactly how it happened in El Paso!

And that’s what traveling is, or should be all about, no? To change plans, to experience the unexpected and, most important, to just enjoy it.

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USA Roadtrip 3 - New Mexico

New Mexico: Gutes Essen, gute Margaritas und…Tarot-Karten…

Es gibt da diese Orte,

in denen kommst du an und fühlst dich auf mysteriöse Art und Weise wohl – genauso ergeht es mir in New Mexico. Lehmziegel-Häuschen à la The Flintstones, einiges an gutem Essen, Albuquerques niedliche Old Town, die vielen netten Menschen, denen ich begegnet bin und einige kleine, eher unspektakuläre, aber prägnante Situationen, die sich eingebrannt haben.

Und schließlich ein mystischer Abschluss mit pikanter Margarita-Tarot-Karten-Mischung in Santa Fe…

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USA Roadtrip 3 - Arizona

Arizona: Grand Canyon & Co.

Williams (eine Autostunde vom Grand Canyon entfernt), 6:30 Uhr morgens. Nachdem ich die Nacht bereits durchgefroren habe, traue ich mich fast nicht, die Tür unseres stickigen Motelzimmers auch nur anzugucken. Die Vorstellung an die Wand kalter Luft, die dahinter nur darauf wartet, den Raum mit Kälte überfluten zu können, lässt mich nervös durch den Raum wandern.

Nachdem ich eingesehen habe, dass mir keine andere Möglichkeit bleibt, mit noch dem Funken einer Hoffnung à la “wie schlimm kann es schon sein” und den Gedanken daran, dass wir nur einen Tag vorher in Las Vegas mit bräunenden 30° C am Pool entspannt haben, öffne ich die Tür (todesmutig) einen Spalt breit – und sofort gefriert die Vorahnung zu eisiger Realität: Kalte Luft peitscht mir wie ein nasser Lappen ins Gesicht. Bääms, 1° C.  Ich erstarre kurz (eher aus Fassungslosigkeit) und drücke die Tür schließlich sofort wieder zu, gaaanz fest, so als hätte ich einfach die falsche gewählt und müsste nur eine andere finden, hinter der es wärmer ist…

Diese Vorstellung entpuppt sich leider als Wunschtraum (nope, keine andere Tür) und so schleichen Anja und ich eine halbe Stunde später, eingepackt in so ziemlich allen Lagen an Kleidung, die wir besitzen (das hat man dann vom minimalistischen Backpacking…), Richtung Auto. Vom Eis beschlagene Scheiben tun das übrige zum “What the F***”-Feeling an diesem extra kalten Morgen im sonst landschaftlich so überzeugenden Arizona. Die gute Nachricht: Alle Frostbeulen sollten nach wenigen Stunden bereits komplett vergessen sein…

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USA Roadtrip 2 - Nevada

Nevada: Vegas, Baby!

Bye Bye Westcoast,

hello Vegas! Vorbei an den sich majestätisch auftürmenden, rostroten Berglandschaften Kaliforniens führt uns das nächste Ziel bis ins dürre Nevada, wo wir stundenlang quer durch die scheinbar endlose Wüstenlandschaft tuckern, bis sich irgendwann tatsächlich die Frage stellt, ob die eine der berüchtigsten Städte irgendwann noch mal vor hat, aufzutauchen.

Und plötzlich, wie aus dem Nichts, als wenn sich zwei große Theatersaal-Türen öffnen, schiebt sich diese Ansammlung von Wolkenkratzern unaufhaltsam in unser Blickfeld und die unschuldige, mit ein paar Büschen und Kakteen am Rand gespickte, einsame Landstraße verwandelt sich innerhalb einer Millisekunde in ein fünfspuriges Highway-Monster. Desto näher wir der Stadt kommen, umso intensiver scheint alles zu blinken, zu glitzern und sich zu bewegen. Reklametafeln in mir zuvor unbekannten Dimensionen rauben mir die Aufmerksamkeit. Der Verkehr wird immer massiger und zäher, saugt unzählige Autos in sich auf und schiebt sie langsam in den Schlund der gierig wartenden Stadt. Während ich im Auto schwitze und einfach hoffe, mich durch irgendeinen es gut mit mir meinenden Zufall auf der richtigen Spur zu befinden, nehme ich Mega-Hotels, Stretch-Limos und einen Miniatur-Eiffelturm im Augenwinkel war. Ich bin nicht unbedingt einfach zu beeindrucken, aber Las Vegas, nach dem es dann endlich aufgetaucht ist, hält seine berühmten Sin City Versprechen!

Es ist so verrückt, so unwirklich, so lebendig und so sündhaft, wie man es aus unzähligen Filmen kennt: Mit einem Mal bekommt die Vorstellung “Was in Vegas passiert…” ein Gesicht. Und wie auch nicht? So schnell wie die Stadt in der gähnenden Wüste erscheint, so schnell fährt es sich auch wieder heraus, so als wäre sie nie dagewesen.

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USA Roadtrip 1 - California

California Part Three: San Diego

Oha, México, we’re coming closer!

Oder…doch nicht?! Nur ca. eine halbe Stunde von Mexico’s Tijuana entfernt, hatte ich in San Diego noch viel mehr mexikanischen Flair erwartet. Nicht, dass der komplett fehlen würde, tatsächlich entpuppt sich die sehr weitläufige Metropole für mich allerdings als viel amerikanischer, als beispielsweise sein weiter nördlich liegender Compadre San Francisco. Dass ich dafür an Abenteuern und schönen Momenten einbüßen musste, kann ich allerdings nicht behaupten 😉

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USA Roadtrip 1 - California

California Part Two: Los Angeles – Stadt der Engel!

Und zwar aller Engel,

inklusive der bereits vom Himmel auf den harten, steinernen Boden des Hollywood Boulevard abgestürzten Exemplare. Verrückte sind wir bereits gewohnt, allerdings verändert sich die Kulisse in L.A. noch einmal etwas in Richtung schrill und absurd. Trotz Traumstränden, Hollywood, Glitter & Glamour hatte ich das Gefühl, dass sich die, abgesehen von den Villenvierteln eher schlichte (evtl. auch hässliche) Stadt, besonders bei den Amerikanern selbst nicht gerade an Beliebtheit erfreut. “LA is shit”, hörte ich nicht nur einmal.

Auch ich selbst bin nicht Los Angeles’ größter Fan, würde dieses Statement aber trotzdem nicht so einfach unterschreiben. Denn gerade hier lohnt es sich, auch das Kleingedruckte zu lesen.
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USA Roadtrip 1 - California

California Part One: If your going…

…streicht das “if”!

San Francisco gehört zu jeder Kalifornien-Tour und das kann ich auch nach meinem zweiten Besuch nur nochmal be-to-nen. Spätestens nach überstandener, kurzer Eingewöhnungsphase, die aus dem niemals abwesenden Geruch gewisser rauchbarer Kräuter und einigen verrückten Menschen (einigen!) besteht, werdet ihr dieser Stadt verfallen sein. Ich könnte mich kaum an eine Großstadt erinnern, die so dermaßen relaxed all die Touristenmassen empfängt, sie mit einer ungeahnten Vielfalt an kulturellen Einflüssen beeindruckt und einen anschließend mit diesen unglaublichen Ausblicken aufs Meer belohnt – vorausgesetzt man bezwingt zuvor eine der insgesamt 43 Hügel, die teilweise mit schwindelerregenden Steigungen aufwaten. Und selbst wenn nicht, für die ganz Faulen gibt’s ja immer noch die Cable Cars…:-P

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