USA Roadtrip 2 - Nevada

Nevada: Vegas, Baby!

Bye Bye Westcoast,

hello Vegas! Vorbei an den sich majestätisch auftürmenden, rostroten Berglandschaften Kaliforniens führt uns das nächste Ziel bis ins dürre Nevada, wo wir stundenlang quer durch die scheinbar endlose Wüstenlandschaft tuckern, bis sich irgendwann tatsächlich die Frage stellt, ob die eine der berüchtigsten Städte irgendwann noch mal vor hat, aufzutauchen.

Und plötzlich, wie aus dem Nichts, als wenn sich zwei große Theatersaal-Türen öffnen, schiebt sich diese Ansammlung von Wolkenkratzern unaufhaltsam in unser Blickfeld und die unschuldige, mit ein paar Büschen und Kakteen am Rand gespickte, einsame Landstraße verwandelt sich innerhalb einer Millisekunde in ein fünfspuriges Highway-Monster. Desto näher wir der Stadt kommen, umso intensiver scheint alles zu blinken, zu glitzern und sich zu bewegen. Reklametafeln in mir zuvor unbekannten Dimensionen rauben mir die Aufmerksamkeit. Der Verkehr wird immer massiger und zäher, saugt unzählige Autos in sich auf und schiebt sie langsam in den Schlund der gierig wartenden Stadt. Während ich im Auto schwitze und einfach hoffe, mich durch irgendeinen es gut mit mir meinenden Zufall auf der richtigen Spur zu befinden, nehme ich Mega-Hotels, Stretch-Limos und einen Miniatur-Eiffelturm im Augenwinkel war. Ich bin nicht unbedingt einfach zu beeindrucken, aber Las Vegas, nach dem es dann endlich aufgetaucht ist, hält seine berühmten Sin City Versprechen!

Es ist so verrückt, so unwirklich, so lebendig und so sündhaft, wie man es aus unzähligen Filmen kennt: Mit einem Mal bekommt die Vorstellung “Was in Vegas passiert…” ein Gesicht. Und wie auch nicht? So schnell wie die Stadt in der gähnenden Wüste erscheint, so schnell fährt es sich auch wieder heraus, so als wäre sie nie dagewesen.

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