Comme la mer_Paris_Sacre Coeur
Frankreich

Paris – ein Fest fürs Leben

 

Keine Ahnung,

warum Zweifel in mir hoch gekrochen sind als ich den Nachtbus nach Paris gebucht hatte. Eventuell weil mir die Zeit davon lief und in meinen Plänen ursprünglich Amsterdam als Weltreise-Startort vorgesehen war. Vielleicht weil ich mich stundenlang durch sämtliche Transportvergleichsportale wühlte um eine gute  und bezahlbare Verbindung nach Toulon im Süden Frankreichs zu ergattern (hier würde ich anschließend für zwei Wochen bleiben), nur um am Ende festzustellen, dass alle Wege dorthin sowieso über Paris führen (zumindest alle unter 300 Euro). Und ganz eventuell spielte die nicht unwesentliche Tatsache eine Rolle, dass von hier aus meine große Reise starten würde. Schließlich will der Standort eines so dicken Events wohlüberlegt und sorgfältig ausgewählt sein. Wahrscheinlich musste erst die Eventmanagerin in mir etwas zurück gehalten und das Schicksal etwas angeschoben werden. Heute kann ich sagen: Verdammt bin ich froh, dass das das Schicksal, dreist wie es ist, schnell das Ruder übernommen hat.

Ich kenne Paris mit den meisten der von Touristen überfüllten Sehenswürdigkeiten und deshalb habe ich überhaupt keine Pläne gemacht. Zugegeben, lief mir am Ende auch einfach die Zeit davon und wie sich noch herausstellen sollte, war das auch besser so. Denn dafür, dass ich ohne Plan und nicht wissend wonach ich suche durch Paris gestreift bin muss ich sagen, dass ich ziemlich viel gefunden habe. Oder besser gesagt, fanden die Momente einfach mich. So als hätte mein innerer Tourguide mich an die genommen und an Orte gezogen die mir gut tun und mich berühren. Ein Weltreise-Soft-Starter sozusagen, inklusive der großen Emotionen, wie sie nur Paris auslösen kann. Ist euch jetzt etwas zu übertrieben ausgedrückt? Das war es.

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